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Interview mit „Relli“ Halter, dem Drummer der Rockband „Charing Cross“.

(geführt von Erwin Segessenmann, Radio Overland)

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Relli, ihr habt eure CD-Release-Party mit tollem Erfolg hinter euch gebracht. Die ganze Bude hat echt gerockt! Was begeistert Deiner Meinung nach die Leute an eurer Musik oder euren Auftritten?

Ich denke, die melodiösen, rockig, abwechslungsreichen jedoch steht’s typisch nach „Charing Cross“ klingenden Songs und das immer 100% Live und ehrlich. Dazu unsere einfache und aufgestellte Art der ganzen Band.

Seit wann gibt es die Band „Charing Cross“? Sag mir ein bisschen über die Geschichte und die Entwicklung der Band, Relli.

Begonnen hat alles Ende der Achtziger, aus der Zeit stammt auch der Bandname. Wirklich ernst wurde es 1993 als Pascal Zwyssig zum Line-Up stiess. Nach einigen Besetzungswechsel wurde dann 2008 der erste Longplayer „we are…“ herausgegeben. 2009 mussten dann die Trommeln neu besetzt werden wo dann meine Wenigkeit in die Band kam. Seitdem sind wir so unterwegs. Nach unzähligen Konzerten mit teilweise namhaften Bands haben wir dann im Jahr 2013 den zweiten Longplayer „Sinspiration“ auf die Welt losgelassen. Nun mit dem dritten und aktuellen „Pain&Gain“ Album Tourten wir für einige Konzerte durch Deutschland als Support von „AXXIS“ und wollen jetzt einfach nur auf die Bühne! Übrigens alle Cd’s sind noch erhältlich ;-)!

Wenn man die Kritiken der früheren „Charing Cross“ liest, gab`s eigentlich immer beste Noten. Professioneller Rock mit deutlichen Metal-Komponenten und aktuell die unverwechselbare Stimme von Peter. Was muss noch geschehen, dass ihr weltweit endlich ganz oben steht? Oder ist da gar nicht mehr euer Ziel?

Das wäre ja das höchste der Gefühle auf den grossen Bühnen unterwegs zu sein. Jedoch hat sich der ganze Musikkonsum und die Musikindustrie so gewandt dass es kaum Möglichkeiten gibt da mal Fuss zu fassen. Schade.

Habt ihr alle eine professionelle Ausbildung an den Instrumenten oder dem Gesang erhalten? Oder gibt’s auch autodidaktische Genies unter euch?

Jeder von uns hat sich sicher mal mit Notenblättern und die Musiklehrer mit uns rumgeschlagen (lach), jedoch das meiste ist soviel ich weiss in eigen Regie angeeignet worden. So war es zumindest bei mir. Natürlich das obligatorische nachspielen der grossen Songs durfte/darf natürlich auch nicht fehlen. Ja folglich autodidaktisch, mehr oder weniger.

Eure Lyrics kommen oft witzig bis zynisch daher. Wer schreibt sie?

Pascal Zwyssig und Andy Dormann. Wir probieren immer einen Hintergrund oder eine Tatsache zu vermitteln. Manchmal muss man ein bisschen nachdenken oder kombinieren, dass man drauf kommt.

Wer komponiert die Song`s? Gibt es da ein Mitspracherecht der Bandmitglieder, das dann auch heftig ausgenutzt wird?

Die Grund Kompositionen machen auch Zwyssig und Dormann, wobei jede Idee eines jeden einzelnen eingebracht werden darf. Manchmal entsteht auch was aus einem „Jam“ wo wir wild drauflos spielen.

Auch Bandmitglieder mögen nicht jeden Song gleich gern. Welchen Song spielst Du am liebsten? Und welchen versuchst Du immer aus der Playlist zu streichen?

Am liebsten spiele ich „Hell on wheels“ und „Pain &Gain“. Welchen ich gar nicht mag ist „Twilight zone“, je nach Tagesform krieg ich den nicht so richtig zum grooven. Der ist auch nicht mehr im Programm, aber wer weiss plötzlich…, wir packen immer wieder alte Songs raus welche dann Interessanterweise Jahre danach eine ganz andere Dynamik entwickeln und einfach wieder geil sind zu spielen.

Eine delikate Frage, Relli. Sind Drogen und Groupies überholt?

Ja.

Wenn ich nun nach einer Message frage, die von „Charing Cross“ an die Welt da draußen gehen soll, welche wäre das?

Leute kauft wieder Cd’s, und die vom Staat gestützten Radios sollen nicht den ganzen lieben langen Tag, Monat und Jahr die selbe sch…. Spielen und vor allem die einheimischen Bands ins Programm nehmen und nicht irgendwelcher amerikanische Underground blablabla. Ich bin so froh, dass es dann wieder Leute und Radio-Stationen gibt wie euch!!! Welche man einschalten kann und man weiss es kommt cooler Sound.

Und nun die Frage, die immer gestellt wird: Wo finden euch eure Fans und können sie persönlichen Kontakt zu euch aufnehmen?

Über das Internet via www.charing-cross.ch oder Facebook. Werbung in eigener Sache, auf unserer Page gibt es einen Shop wo bequem allerlei von zuhause aus bestellt werden kann. Gerne schicken wir dann die Ware zu.

 Du bist ja oft auch mit Luke Gasser unterwegs. Was sind für Dich als Drummer die grössten Unterschiede zum Engagement bei „Charing Cross“?

 Bei Luke geht es 4/4 gerade durch und so bodenständig wie möglich, wobei bei Charing Cross eher das komplexe und vielfältigere angestrebt wird. Für mich der perfekte Ausgleich im Ganzen.

 Eine persönliche Frage, die sicher unzählige Fans brennend interessiert: Woher kommt eigentlich Dein Übername „Relli“?

Mein Urgrossvater legte seinem Pferd steht’s einen Lederriemen mit vielen halbwegs kleinen Glocken um den Hals. Überall wo er dann ankam hiess es dann „lio dr Relli chund dr tharä“. In meinem Heimatort Lungern hat jeder irgendeinen Uebernamen, von manchen weiss ich den richtigen Namen nicht mal (lacht).

Vielen Dank für dieses Interview. Ich wünsche Dir und der Band weiterhin viel Erfolg und immer Full House an den Gig`s..

Wir danken dir Erwin und dem ganzen Radio Overland Team, thanks!

Schweizer Musik auf Radio Overland:

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Die Hunde sind losgelassen! Angetrieben von einem gnadenlosen Rhythmusteam und einer den Mond anheulenden Hammond jagen sie jaulende Gitarrenriffs vor sich her und verkünden den Rock’n’Roll.

Die Dögz sind aus einem sessionhungrigen Musikerrudel zu einer ausgewachsenen, räudigen Bluesrockband herangereift und können es nicht erwarten wieder live zuzubeissen: „To The Bone“, ehrlicher, gradliniger Bluesrock, der einem direkt ins Gesicht bellt! Voller Virtuosität kombiniert die wildgewordene Horde harmonische Sounds mit erdigem Blues – eine explosive Mischung, wenn sie erstmal von der Leine gelassen und auf den knurrenden Bass und die schweisstreibenden Grooves der Band trifft.

An Konzerten zelebrieren die Dögz röhrend in gemeinsamer Leidenschaft mit dem Publikum Rockwahrheiten; so geht jedes Live Erlebnis mit dem Rudel bis auf die Knochen. Joint he pack!

 

Wieder einmal hat`s heftig gerockt, am 20.11.2015 im „Kulturwerk 118“ in Sursee.

„Charing Cross“ luden zur CD-Releaseparty ihres neuesten Silberlings mit dem Namen „Pain & Gain“ ein.

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Als Opener heizten die Jungs von „Backface“ gewaltig ein. Die Obwaldner spielten ihren an AC/DC-angelehnten Rock kompromisslos und mit ansteckendem Spass durch.

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„Charing Cross“ liessen dann wie üblich die Wände zittern. Mit viel Freude wurden einige ältere Songs sowie etliche der neuen CD „Pain & Gain“ auf die Anwesenden losgelassen. Das fachkundige Publikum ging begeistert mit. Dadurch ermutigt liess sich die Band auf ein Experiment ein und spielte die Ballade „Still Alive“ erstmals Live! Und es klappte!!

Die neue CD hat tatsächlich für fast jeden Geschmack etwas dabei. Von der bereits erwähnten Ballade „Still Alive“ über den Ohrwurm „Queen of the Night“ bis zum immer und überall passenden „Crossroads“…. man hört die Songs einfach gern!

Und ich finde: Je öfter desto lieber…

Es fällt immer wieder auf, aus welch begnadeten Musikern die Band „Charing Cross“ besteht. Guitars, Drumms, Voice…alles passt zusammen und ergibt ein stimmiges Klangbild.

So macht solider Rock mit fetzigem Metal-Einschlag richtig Spass. Diese Band ist aus der aktuellen CH-Rockszene schlicht nicht mehr wegzudenken.

Im Vergleich zur letzten CD-Taufe von „Charing Cross“ ging`s diesmal wieder „Back to the Roots“. Soll heissen, es wurde keine pompöse Show geboten. Nein, der neue Silberling wurde stilvoll mit einheimischem Bier getauft!

Die Band schleppte anschliessend einige Kisten des „Taufgetränks“ an und verteilte es dem überraschten Publikum. Liebe geht ja bekanntlich auch durch den Magen… Eine nette Geste die super ankam!

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Als dritte Band durften „Loma“ aus Sursee den Abend beenden. Mit ihren punkigen Hardrock fetzten sie jede aufkommende Müdigkeit gleich mal an die Wand.

Fazit:

Ein gelungener Abend mit ganz tollem Sound. So soll Rockmusik rüberkommen!


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Neue Musik auf Radio Overland:

Die Geschichte von CHARING CROSS geht zurück bis Ende der Achtziger. Aus dieser Zeit stammt auch der Bandname, welcher wegen des klangvollen Sounds aus England mitgebracht wurde. Aber der eigentliche Start war 1993, als Pascal Zwyssig zum Line-Up stieß. Die nächsten Jahre der Band waren geprägt durch einige Besetzungswechsel. Es folgten viele Konzerte (Clubshows, Festivals) mit teilweise namhaften Acts, 4 Demos und eine EP, bis sich 2009 das jetzige Line-Up fand. Für die Lead Vocals ist Peter Hochuli zuständig, welcher mit seiner Bühnenpräsenz und seiner Powerstimme das Publikum zu begeistern vermag. Die beiden Gitarristen (Pascal Zwyssig, Andy Dormann) ziehen das Publikum mit ihrem druckvollen Rhythmussound, sowie virtuosen Soloeinlagen sofort in ihren Bann. Die Rhythmussektion (Riodi Halter - Drums und Markus Flury - Bass) sorgt für einen angemessenen Punch, der das Fundament dieser hart rockenden Truppe ausmacht. „We are… CHARING CROSS“ - hiess der erste Longplayer, den die Band selbst produziert und gemischt hat. Den Sound der Schweizer kann man als einen abwechslungsreichen Mix aus stampfenden Hard Rock-Songs, melodiösen Heavy Metal Nummern und Balladen bezeichnen - und repräsentiert somit genau das, wofür der Name CHARING CROSS schon seit Jahren steht. Fortsetzung folgte 2013 mit dem Album „SINSPIRATION”. 2015 wird das nächste Album “PAIN & GAIN” folgen. 

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